Schwedenkreuz in Hartlanden wird saniert

Das einheimischen Stegaurachern bestens bekannte Schwedenkreuz am Wanderweg zwischen Hartlanden und Grasmannsdorf wird im Moment unter Aufsicht der Unteren Denkmalbehörde restauriert.

Schwedenkreuz weg

Ortskundige Spaziergänger haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten vielleicht schon gefragt, wo das vermutlich spätmittelalterliche Kreuz verblieben ist. Es ist seit Mitte November bei einem beauftragten Pettstadter Steinmetzbetrieb in den besten Händen und wird demnächst wieder seinen angestammten Platz einnehmen können. An dem Steinkreuz waren Konservierungsarbeiten nötig geworden, damit nicht noch mehr Feuchtigkeit in den Stein eintreten kann und so Frostschäden verursacht werden.

Das Schwedenkreuz erinnert an den 30-jährigen Krieg, als die Schweden in Hartlanden hart gegen die Bayern kämpften und siegten. Der Legende nach soll ein Reiter aus diesem Krieg unter dem Kreuz begraben worden sein. Später wurde das Kreuz allerdings umgesetzt.

Nach der Restaurierung finden Sie das Schwedenkreuz wieder an seinem angestammten Platz am alten Grasmannsdorfer Weg, der Rothenbühlstraße aus dem Ort folgend zunächst geradlinig und dann genau nach Westen abschwenkend.