Dem Nendilo gehörende Siedlung

Im vergangenen Jahrtausend fanden Forscher historische Quellen, welche Stegaurach seit dem Jahre 973 in der fränkischen Geschichte belegen. Somit befand sich das damalige „Nendilin Uraha“ im Herrschaftsgebiet der Ottonen und ebenfalls in unmittelbarer Nähe von Babenberch, dem heutigen Bamberg.

Waffenschau Historie Nendelin

Im Rahmen verschiedener Forschungen und Quellenstudien fand man in Cambridge, England, eine Quelle, die das ehemals 973 benannte Stegaurach auf das Jahr 812 datierte. Somit konnten wir 2012 unser 1200- jähriges Bestehen feiern, in Rahmen dieses Festes gab es auch den ersten Mittelaltermarkt in Stegaurach.

2016 entschlossen wir uns dieses Phänomen wieder aufleben zu lassen und planten nochmals einen kleinen Mittelaltermarkt. Einziger kleiner Stolperstein war der Name für das Fest. Wie sollte man es nennen? Gab es doch schon so viele Ritterfeste, Mittelalterspektakel und ähnliches. Wollten wir doch unser historisches Erbe feiern, den Bewohnern Geschichte hautnah erklären und erleben lassen. Was lag da näher als das Fest nach dem Ort selbst zu benennen? So kam es zum ersten Mittelaltermarkt in Stegaurach unter dem Namen „Nendilin Uraha Fest“, kurz „Uraha Fest“.

Ursprünglich geht der Name "Nendilin Uraha" wohl auf einen Bewohner des Gebiets zurück. "Nendilo" besaß neben dem Flüsschen Aurach, "Uraha", wohl einen Gutshof und so entstand wohl der Siedlungsname "Nendilin Uraha", also "dem Nendilo gehörende Siedlung" nahe der Aurach.

Unser Fest findet traditionellerweise alle zwei Jahre um den Windfelder Weiher statt, welcher dem Fest einen zentralen Standort und eine einzigartige Atmosphäre bei Tag und vor allem bei Nacht beschert.

Viele Lagerleute und Händler versuchen das Leben und Arbeiten im Mittelalter so authentisch wie möglich zu gestalten. So findet man bei uns verschiedene Darstellungen wie Ritter, Bauern, Söldner, Wikinger und feine Damen. Ebenso bieten wir mittelalterliche Gerichte und verschiedenste Belustigungen für Groß und Klein an, denn all dies trägt seinen Teil zum Gelingen des Festes und zur Freude der Besucher teil.