Achtung Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Vorbeugende Spritzung gegen den Eichenprozessionsspinner

Aufgrund der zunehmenden Trockenheit in den vergangenen Jahren stieg der Befall von Eichen im Gemeindegebiet Stegaurach mit dem Eichenprozessionsspinner stark an. Es wird daher befürchtet, dass es angesichts der steigenden Temperaturen in den kommenden Wochen zu einer explosionsartigen Vermehrung der Raupen kommen wird.

Die feinen Brennhaare des Spinners lösen beim Kontakt auf der Haut und auch in den Atemwegen teils heftige allergische Reaktionen aus. Die Folgen sind starker Juckreiz, Hautentzündungen, Ausschläge und Reizungen der Atemwege. Häufig treten Schwindelgefühl, Benommenheit und hohes Fieber auf. Ein intensiver Kontakt mit Brennhaaren kann im Einzelfall einen Kreislaufschock verursachen. Die Brennhaare der Eichenprozessionspinner bleiben über Monate hinweg gefährlich.

Zum Schutz der Bevölkerung werden deshalb alle im Gemeindebesitz befindlichen Eichen im Siedlungsgebiet mit dem biologischen Mittel gespritzt, das aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird. Das Mittel hat eine gute Umweltverträglichkeit, ist nicht bienengefährlich und hat keine toxischen Wirkungen auf Menschen oder (Haus-)Tiere. Es greift in das Häutungssystem der Raupe ein und verhindert so die Entwicklung der gefährlichen Brennhaare.

Es besteht daher kein Grund zur Besorgnis, falls Sie in den kommenden Wochen Mitarbeiter in weißen Schutzanzügen und mit Atemmasken bei entsprechenden Bekämpfungsarbeiten im Gemeindegebiet Stegaurach sehen sollten.