Seit 1992 ist die Gemeinde Stegaurach Mitglied im
Klima-Bündnis, in
dem sich etwa 1.500 Städte und Gemeinden aus 17 europäischen Ländern
für aktiven Klimaschutz vor Ort einsetzen.
Als deutliches Signal an BürgerInnen und BesucherInnen der Gemeinde
wurden nun Hinweisschilder auf die Mitgliedschaft im Klima-Bündnis
an vielen Ortseingängen der Gemeinde aufgestellt.
Mitgliedschaften
u. Strukturen -
Klima-Allianz
Bamberg
Am 23.09.2008 haben der Landrat des Landkreises Bamberg, Herr Dr. Günther Denzler und der Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Herr Andreas Starke, als gemeinsame Arbeitsgrundlage eine Klimaschutzerklärung unterzeichnet.
Als einer der ersten Schritte wurde eine
gemeinsame Internetplattform eingerichtet, auf welcher Projekte, Partner, Serviceangebote und Presseerklärungen der Stadt und des Landkreises Bamberg veröffentlicht
werden.
Die Gemeinde Stegaurach hat am 24.03.2009 beschlossen, der
Klima-Allianz beizutreten und einen entsprechenden
Vertrag
abzuschließen.
Mitgliedschaften
u. Strukturen -
Handlungsfelder und Leitsätze der
gemeindlichen Umweltpolitik
Beim
Beitritt der Gemeinde Stegaurach zur Klima-Allianz Bamberg im März
2009 hat die Gemeinde eine Erklärung mit 10 gemeindlichen
Handlungsfeldern unterschrieben und daraufhin für die Arbeiten in
den Handlungsfeldern entsprechende Leitsätze entwickelt. Um die
Ziele der Klimaallianz zu erreichen, müssen auf Basis dieser
Leitsätze konkrete Maßnahmen (Projekte) durchgeführt werden. Diese
Handlungsfelder und Leitsätze prägen die gemeindliche
Umweltpolitik.
Mitgliedschaften
u. Strukturen -
Klimaschutz-Beauftragter der
Gemeinde
Seit 2010 hat die Gemeinde Stegaurach mit Herrn Andreas GECK einen
gesonderten Klimaschutzbeauftragten benannt, dessen Aufgabe es ist,
durch ämterübergreifende Maßnahmen die problemgerechte Wahrnehmung
von Umweltschutzaufgaben zu unterstützen und das Umweltbewusstsein
in Verwaltung und Öffentlichkeit zu fördern. Dies geschieht im
Wesentlichen durch die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Projekten,
die sich mit der Entwicklung von Initiativen sowie die Umsetzung und
Durchführung von regionalen Klimaschutzprojekten befassen.
Projekt:
Thermographie-Untersuchung des Rathauses
Im März 2010 wurde das Rathaus Stegaurach als
erstes kommunales Gebäude mittels Infrarot-Thermographiemessung
untersucht. Ziel einer derartigen Untersuchung ist die Feststellung der thermischen
Qualität der Gebäudehülle. Bei einer späteren Energieberatung können
die Aufnahmen herangezogen werden, um Abweichungen zwischen dem
theoretischen und dem tatsächlichen Zustand zu erkennen. Durch die
Lokalisierung von Wärmebrücken können diese gezielt beseitigt
werden. Nach dem das Rathaus bereits 2007mit einem Vollwärmeschutz
versehen wurde, zeigten sich im
Untersuchungsbericht lediglich Schwachstellen am Dach,
welches jedoch ohnehin noch saniert werden soll, da es nur über eine
unzulängliche Wärmedämmung verfügt.
Darüber hinaus sind weitere Thermographie-Untersuchungen an
kommunalen Liegenschaften geplant.
Projekt:
Wärmedämmung der Schulgebäude
An den Schulgebäuden (I. u. III. Bauabschnitt)
der Volksschule „Altenburgblick“ Stegaurach wurden im Jahr 2007 eine
Wärmedämmung angebracht. Gleichzeitig wurde auch das Dach saniert.
Die Kosten für diese Maßnahmen betrugen insgesamt ca. 205.000,00
EUR.
Im Jahr 2009 folgte dann das Schulhaus in Mühlendorf, was mit einem
Kostenaufwand von ca. 100.000,00 EUR mit einer Wärmedämmung versehen
wurde. Außerdem wurden im Rahmen der Fassadendämmung 23 vorhanden
Holzfenster durch neue Kunststofffenster mit
3-fach-Isolierverglasung ausgetauscht. Die Kosten hierfür betrugen
ca. 25.000,00 EUR.
Projekt:
Einzelraumsteuerung
Der Gemeinderat Stegaurach hat am 09.09.2008
beschlossen, dass für die Volksschule Altenburgblick Stegaurach
(einschl. Bürgersaal und Dreifachturnhalle) eine Gebäudeleittechnik
eingerichtet werden soll. Als
Gebäudeleittechnik
wird die Software bezeichnet, mit der Gebäude überwacht und
gesteuert werden. Die Installation dieser Technik wurde durch Herrn
Edgar STÄRK betreut und überwacht. Mit diesem System können jährlich
ca. 15 % an Heizkosten eingespart werden.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 61.500,00 EUR.
Eine spätere Erweiterung des Systems auf weitere öffentliche Gebäude
wie z.B. die Grundschule in Mühlendorf, das Rathaus, dem Bauhof mit
Feuerwehrhalle, ist denkbar.
Projekt: SUN-AREA
Die
Gemeinden Stegaurach und Walsdorf haben sich im Mai 2009
entschlossen, ein gemeinsames Projekt „SUN-AREA“
durchzuführen.
Mit dem Projekt „SUN-AREA“ kann angezeigt werden, ob sich die
Dachflächen eines Hauses für den Bau einer Photovoltaikanlage oder
solarthermische Anlage eignen und wieviel Quadratmeter Module ggfs.
installiert werden können. Mit einem Geographischen
Informationssystemen (GIS) wurde auf Basis von Flugzeug-Scannerdaten
vollautomatisch das Solarpotenzial aller Dachflächen ermittelt. Dies
geschah über die Berechnung der Neigung, Ausrichtung und
Verschattung der Dächer. Daraus wurde für jede Teilfläche eines
Daches die solare Eignung, der potenzielle Stromertrag und die
CO²-Einsparung sowie das daraus resultierende mögliche
Investitionsvolumen berechnet.
Alle Daten sind mittlerweile erfasst und ausgewertet (Siehe
Abschlussdokumentation).
Den Bürgern
der Gemeinden Stegaurach und Walsdorf
stehen diese Daten,
soweit sie sie persönlich betreffen,kostenlos zur Verfügung.
Jeder Bürger erhält in der Verwaltung schnell, unbürokratisch und
kostenlos die seinem Gebäude betreffenden Daten in einem Vordruck
(Siehe Flyer Solarpotential) eingetragen.
Die
Berechnungsgrundlagen für dieses Projekt sind aus der
Abschlussdokumentation ersichtlich.
Wirtschaftlichkeit,
Förderung
Die
Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt wesentlich von den
erzielten Modulpreisen, der Art der Finanzierung und der Qualität
der Anlage ab. Als Kostengröße wurde 3.500 KWp zu Grunde gelegt. Im
Jahr 2010 fielen die Anschaffungskosten um ca. 30 %, mit weiteren
Preissenkungen ist zu rechnen.
Auf gut
geeigneten Dächern kann man von einer Amortisation der Anlage von 12
bis 16 Jahren ausgehen. In die Wirtschaftlichkeitsberechnungen
fließt üblicherweise nur der Nettopreis ein, da man vom Finanzamt
als Unternehmer (Stromerzeugungsunternehmen) eingestuft wird und
somit die Mehrwertsteuer zurück erhält.
Die
Förderung der Anlagen erfolgt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) über eine Mindestvergütung für den in das öffentliche Netz
eingespeisten Strom.
Vergütung
für Dachanlagen bei Inbetriebnahme ab 01.01.2012:
Leistung in kWpct je kWh
bis3024,43
bis10023,26
bis 100021,98
ab1000
18,33
Die
Mindestvergütung ist gesetzlich garantiert für 20 Jahre plus die
Monate des Jahres der Inbetriebnahme.
Wie jede Baumaßnahme sollte
auch der Bau einer Photovoltaikanlage sorgfältig geplant werden. Für
den Laien ist der Weg bis zur fertigen Anlage hier in 8 Schritten
zusammengefasst. Wer weitere Beratung und Unterstützung sucht,
sollte sich an einen unabhängigen Energieberater wenden.
Mögliche Fehlerquellen sind z. B. kleine
Störungen der ebenen Dachfläche wie Lüftungsrohre, die vom
Laserscanner nicht erkannt wurden. Ebenso konnten z.B.
Dachflächenfenster, die plan in die Dachfläche integriert sind,
nicht erkannt werden. Sind solche Störungen vorhanden, ist zu
prüfen, ob diese beseitigt werden können (eine Verlegung von
Entlüftungen auf die andere Dachseite ist häufig möglich) oder ob
die für Photovoltaikmodule nutzbare Fläche dadurch verringert wird.
Des Weiteren sollte geprüft werden, ob die Fläche auch in Zukunft
verschattungsfrei sein wird. Hier könnten schnell wachsende Bäume,
geplante Erweiterungsgebäude oder geplante Nachbargebäude ein
Problem darstellen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine
denkmalschutzrechtliche Genehmigung erforderlich.
Die Dacheindeckung sollte eine längere
Lebenserwartung aufweisen als die Photovoltaikanlage, die mindestens
20 Jahre laufen sollte. Steht in den nächsten Jahren eine
Dachsanierung an, dann sollte diese erst durchgeführt werden. Die
Installation einer PV-Anlage kann bei der Sanierung gleich
berücksichtigt werden.
Hier können Sie auf Ihren Hauselektriker
zurückgreifen, sofern dieser bereits Erfahrungen auf dem Gebiet hat,
oder Sie suchen nach speziellen Solarfirmen. Hiervon gibt es in
Stegaurach bzw. Walsdorfund
Umgebung eine ganze Reihe. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass
die Gemeinden keine Empfehlungen aussprechen darf. Ein guter
Fachbetrieb wird Ihnen gerne seine Referenzen nennen.
Ein Mitarbeiter der Solarfirma wird Ihr Gebäude
ansehen und weitere Dinge, wie die Statik des Daches und die
Netzanschlussmöglichkeiten prüfen und mit Ihnen ein ausführliches
Beratungsgespräch führen.
Um vergleichen zu können, sollten Sie von
mindestens drei Solarfirmen ein detailliertes Angebot erstellen
lassen. Unverständliches sollten Sie sich grundsätzlich erläutern
lassen. Prüfen Sie alle Angebote auf Vollständigkeit und
Vergleichbarkeit. Im Zweifelsfall lassen Sie noch einen unabhängigen
Berater z.B. von der Verbraucherzentrale oder der Energieagentur
Oberfranken darüber schauen.
Haben Sie die Kosten für die fertig installierte
Anlage ebenso wie den zu erwartenden Jahresertrag durch die Angebote
ermittelt, ist zu klären wie hoch der Eigenanteil an der
Finanzierung sein soll. Für die restliche Finanzierung stehen z.B.
günstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur
Verfügung. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der Regel vor einer
Kreditzusage nicht mit dem Vorhaben begonnen werden darf.
Bei der Vergabe des Auftrages sollten Sie auf die
Zahlungsmodalitäten achten und sich immer auf das Angebot beziehen.
Falls sie mit der Solarfirma spezielle Vereinbarungen zum
Ausführungstermin und/oder dem spätesten Inbetriebnahmezeitpunkt
haben, sollten nicht nur diese, sondern auch die Konsequenzen bei
Überschreitung schriftlich mit der Auftragsvergabe formuliert sein.
Lassen sie sich eine schriftliche Auftragsbestätigung geben.
Ihr Installateur wird nach
Aufbau der Anlage diese zusammen mit den E.ON Bayern in Betrieb
nehmen. Sie erhalten ein Inbetriebnahmeprotokoll, in dem auch der
Zählerstand ihres Einspeisezählers festgehalten wird. Von nun an
sind Sie Stromproduzent! Die E.ON Bayern wird mit Ihnen einen
entsprechenden Vertrag schließen und Ihnen den eingespeisten Strom
nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüten. Spätestens
jetzt sollten Sie Ihrer Gebäudeversicherung die PV-Anlage als neuen
Bestandteil Ihres Gebäudes anzeigen, damit Sie z.B. bei Sturmschäden
abgesichert sind. Auch in Ihrer nächsten Steuererklärung ist die
PV-Anlage zu berücksichtigen, dies wirkt sich in der Regel positiv
auf die von Ihnen zu entrichtenden Steuern aus.
Projekt: Umrüstung der
Straßenbeleuchtung auf Gelblicht
Der Gemeinderat Stegaurach hat am 08.04.2008
beschlossen, die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Stegaurach von
Weißlicht (HME) auf Gelblicht (HSE) umgerüstet werden soll. Die
Umrüstung erfolgte Ende 2008/Anfang 2009 mit einem Kostenaufwand
i.H.v. 55.724,89 EUR.
Mit der Umstellung aller im Gemeindebereich vorhandenen Leuchten auf
Gelblicht, lässt sich eine finanzielle Ersparnis an Stromkosten von
ca. 10.000,00 EUR jährlich erzielen. Außerdem werden so jährlich ca.
52,6 t CO² (Deutschland-Mix) eingespart. Mit der Umrüstung lassen
sich jedoch nicht nur Stromkosten und CO² einsparen, so übt das
Gelblicht auch keine so enorme Anziehungswirkung auf die heimische
Insektenwelt aus als das herkömmliche Weißlicht.
Im Zuge der Umrüstung der Straßenbeleuchtung wurden ebenfalls die
Nachtabschaltungszeiten geändert. Die Halbabschaltung der
Straßenbeleuchtung erfolgt nun in der Zeit von 22.00 bis 5.00 Uhr.
Mit dieser Änderung lassen sich nochmals jährlich ca. 16,4 t CO² und
ca. 3.700,00 EUR Stromkosten einsparen.
Im Rahmen des Projekts European Energy Award
werden seit einigen Jahren sämtliche Verbräuche (Strom, Wasser etc.)
der kommunalen Liegenschaften durch die Verwaltung erfasst und
ausgewertet. Zwischenzeitlich liegt eine erste Auswertung der Jahre
2002 bis 2010 für den
Stromverbrauch und auch für den
Wärmeverbrauch
vor.
Projekt:
Bürger-Solardächer
Bürgersolardach Mühlendorf Am 14.09.2004 hat sich der Gemeinderat Stegaurach dafür
ausgesprochen, das Dach der Mühlendorfer Schule für die Errichtung
einer Photovoltaikanlage als Bürgersolaranlage zur Verfügung zu
stellen. Die Anlage mit einer Leistung von 29,89 kWp wurde Ende 2005 in Betrieb genommen.
Die Gesamteinspeisung zum 31.12.2010 betrug 142.236,9 kWh. Als Betreibergesellschaft fungiert die "Solarkraft GbR". Bürgersolardach Stegaurach Auf Grund des großen Erfolges mit dem Bürgersolardach auf
der Schule in Mühlendorf, hat der Gemeinderat Stegaurach am
15.05.2007 auf Betreiben des Agenda 21-Beirates Stegaurach der
Errichtung einer weiteren Photovoltaikanlage zugestimmt. Nachdem
durch eine entsprechende Fachfirma verschiedene öffentliche Gebäude
auf ihre Eignung hin untersucht worden waren, wurde das Dach der
Grundschule in Stegaurach auf Grund seiner Lage und Ausrichtung
hierfür ausgewählt. Die Anlage mit einer Leistung von 29,70 kWp wurde Ende 2007 in Betrieb genommen.
Die Gesamteinspeisung zum 31.12.2010 betrug 96.301,2 kWh. Der Betreiber ist ebenfalls die "Solarkraft GbR".
Projekt:
Blockheizkraftwerk für den Schulbereich
Im Schulzentrum ist eine kleine
Kraft-Wärmekopplungsanlage (BHKW) eingebaut.
Diese wird mit Erdgas
betrieben und treibt einen Verbrennungsmotor an, der Wärme an
die Heizungsanlage liefert. Ebenso wird mit einem angekoppelten
Generator Strom erzeugt. Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad
hinsichtlich der Energieausbeute auf bis zu 90 %.Gegenüber
herkömmlichen Heizungsanlagen ergibt sich eine Energieeinsparung
die die Umwelt schont und zugleich CO² einspart. Zudem wird
elektrischer Strom in das öffentliche Netz eingespeist.
Projekt:
Abwasser als Energiequelle
Es handelt sich um ein
Partnerschaftsprojekt der Gemeinde Stegaurach und der Südwasser
GmbH Erlangen, welches im Rahmen der Ingenieurleistungen bei der
Betriebsführung der Kläranlage erarbeitet wurde. Über Wärmetauscher
wird dem Abwasser der Kläranlage in Unteraurach die Wärme entzogen
und damit die Betriebsgebäude beheizt. Das gekühlte Abwasser wird
danach in den Klärprozess wieder zurückgeführt.
Die derzeitige Beheizung der Betriebsgebäude, der Werkstatt und des
Rechengebäudes erfolgt noch mit Nachtspeicheröfen und Heizstrahlern;
dies verursacht einen hohen Energieverbrauch von ca. 50.000 kWh/a.
Durch die Maßnahme können hiervon ca. 37.500 kWh/a (dies entspricht
einer CO²-Reduzierung von 35 t/a auf 8,75 t/a) eingespart werden, so
dass man davon ausgeht, dass sich das innovative Projekt, welches
Kosten von ca. 37.000,00 EUR verursacht, nach etwa 5 Jahren
amortisiert haben wird. Mit der
Realisierung
wurde im Herbst 2010 begonnen, die Anlage ist seit Winter 2010 in
Betrieb.
Projekt:
Einzelhandelsentwicklungskonzept
Die Gemeinde Stegaurach hat im Jahr 2009 von
der Fa. GfK Geomarketing eine unabhängige Studie zur künftigen
Entwicklung erstellen lassen. Das umfangreiche
Einzelhandelsentwicklungskonzept ein Hilfsinstrument für die
künftige Gemeindepolitik sein.
Aktionen: Potentialanalyse
Erneuerbare Energien in den Gemeinden Stegaurach, Walsdorf u.
Frensdorf
Die Stadt und der Landkreis Bamberg haben im Rahmen
der Klimaallianz Bamberg eine "Potenzialanalyse Erneuerbarer
Energien für das Gebiet der Stadt und des Landkreises Bamberg"
erstellen lassen. Das mit der Ausarbeitung beauftragte Fraunhofer
Institut UMSICHT hat den Abschlussbericht der Potenzialanalyse
vorgelegt. Der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Bamberg, Herr
Robert MARTIN hat am 07.10.2010 m Bürgersaal der Gemeinde Stegaurach
das Ergebnis der Potenzialanalyse für die Gemeinden Stegaurach,
Walsdorf und Frensdorf im Rahmen einer umfangreichen
Präsentation vorgestellt.
Die gesamte Potentialanalyse
für das Gebiet der Stadt und des
Landkreises Bamberg
findet man unter www.klimaallianz.bamberg.de.
Aktionen:
Fragebogenaktionen
Um die
energiepolitische Arbeit der Gemeinden weiter verbessern zu können
und den Wünschen und Anregungen der Bürger nachkommen zu können,
werden wiederholt Fragebogenaktionen durchgeführt.
Mit dem
ersten Fragenkatalog, welcher im Oktober-Amtsblatt 2010
veröffentlicht wurde, sollte erfragt werden, wie die Bürger über die
energiepolitische Arbeit der Gemeinden Stegaurach und Walsdorf
denken und welche Wünsche sie dazu haben. Aus der
Auswertung
der Fragebogenaktion ist auch ersichtlich, in welchen Bereichen die Bürger
Informationen und Hilfestellungen zum bewussten Umgang mit Energie
wünschen.
Beim
Umwelttag 2011 wurde diese Fragebogenaktion wiederholt. Auch hier
gibt die Auswertung
der Fragebogenaktion hilfreiche Anhaltspunkte.
Link: Der
Energieberater
Als gemeinsames Projekt des
Landkreises Bamberg mit der Stadt Bamberg und dem Verein
Energieberater Oberfranken e.V. wurde die Broschüre "Der
Energieberater" erstellt. "Der Energieberater" dient
als kompakter Ratgeber für geplante energetische Sanierungen und
Neubauten und zeigt darüber hinaus die Potenziale beim täglichen
Energiesparen auf.
Die Broschüre gibt unter anderem einen Überblick über rechtliche
Rahmenbedingungen und die verschiedenen Heizenergieträger. über
Gebäudedämmung und energieeffizientes Bauen und informiert über
weiterführende Energieberatung ebenso wie über Förderprogramme
und regionale wie überregionale Ansprechpartner.
Hier finden Sie einen Link zu verschiedenen
Energiespar-Ratgebern.
Die Online-Ratgeber unterstützen Sie rund ums Energiesparen, z.B.
als Eigentümer von Wohngebäuden bei energiesparenden
Modernisierungsmaßnamen im Gebäudebestand. Mit den Strom-Ratgebern
sparen Sie im Haushalt und im Büro Geld und Kohlendioxid.
Die Ratgeber bieten in Sachen Klimaschutz
Informationen zu allen interessanten Themen, wie z.B.
- Wie überprüfe ich den Heizenergieverbrauch meines Gebäudes ?
- Wie finde ich das richtige Heizsystem für mein Haus ?
- Sollte ich meine Heizungspumpen oder -thermostate besser regeln
oder sogar austauschen ?
- Wären Modernisierungsmaßnahmen für mich wirtschaftlich ?
- Welche Förderprogramme gibt es ?
- Brauche ich einen Energieausweis für mein Haus ?
Link: Stromspar-Rechner
Hier finden Sie einen Link zu verschiedenen
Stromspar-Rechnern. Wo verbrauche ich im Haushalt wie viel Strom
? Wie kann ich meinen Stromverbrauch um bis zu 25 % senken ?
Antworten auf diese Fragen gibt der Online-Sparcheck. Das
Tool identifiziert die größten Stromverbraucher im Haushalt und
errechnet, welche Maßnahmen wie viel sparen. Zum Schluss erhalten
Sie eine individuelle Übersicht über die lohnendsten Maßnahmen. Sie
können die Ergebnisseite abspeichern oder ausdrucken und sich dann
systematisch daran machen, Ihre Sparpotenziale zu heben.
Link: Persönlicher CO²-Rechner
Interessiert es Sie, wie gut Ihre CO²-Bilanz ist,
also wie Sie Ihren ganz persönlichen CO²-Ausstoß über ein Jahr
errechnen können ?
Dann schauen Sie sich einfach einmal diesen
CO²-Rechner
des Bayerischen Landesamtes für Umwelt an.
Link: Persönlicher
Heizenergie-Check
Unser
Heizenergie-Check aus dem
Energie-Portal zeigt
Ihnen einfach und schnell, welchen Energie-Standard Ihr Haus besitzt
und welche Menge CO2 es im Jahr erzeugt.
Link: Virtueller
Gebäudesanierer
Finden Sie heraus, wie groß Ihr persönliches
Einsparpotential ist. Wählen Sie virtuell einfach ein Gebäude aus,
das Ihrem Wohnhaus am ähnlichsten ist. Die verschiedenen
Modernisierungsmaßnahmen können Sie anschließend selbst
ausprobieren.
Schauen Sie sich einfach einmal unter XXX (SEITEN WERDEN DERZEIT
ÜBERARBEITET - KEIN ZUGANG MÖGLICH)
nach.
Link:
Förder-Ratgeber
Für Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung Erneuerbarer
Energien gibt es Geld. Die EU, Bund, Länder, Gemeinden und
Energieversorger unterstützen die Markteinführung umweltfreundlicher
Energietechniken mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. Nutzen Sie
unsere Förderinformationen mit allen Programmen für Private und
finden Sie Ihren Zuschuss oder Ihre Kreditfinanzierung.
Schauen Sie einfach einmal unter
www.energiefoerderung.info
nach oder unter
www.klima-sucht-schutz.de oder
www.energieatlas.bayern.de.
Oder probieren Sie den Förderratgeber unter
www.co2online.de oder den Förderkompass unter
www.energieagentur-oberfranken.de.
Link:
Bauherrnfibel - Tipps für Bauherren
& Modernisierer rund um das Thema „Energie im Haus“
Ihren
Energieverbrauch niedrig zu halten, steht für Sie als Bauherr,
Hausbesitzer oder Mieter gleichermaßen im Fokus. Wie Sie effektiv
ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen können, erfahren Sie in
dieser Broschüre
Es wird aufgezeigt,
wie Sie Ihren Energieverbrauch bewerten können, Heizungsvarianten
werden vorgestellt und miteinander verglichen. Themen rund um die
Energieinstallation sowie zu Komfort und Sicherheit im Haus werden
ebenfalls näher beleuchtet.
Link:
Regenwasserversickerung u. -nutzung -
Praxisratgeber für den Grundstückseigentümer
Niederschlagswasser von befestigten Flächen sollte
durch Verdunstung und Versickerung dem natürlichen Wasserkreislauf
weitestgehend erhalten bleiben. Soweit wasserwirtschaftlich
vertretbar sollte eine Sammlung und Ableitung möglichst auf das
unbedingt notwendige Maß beschränkt werden, um Kanalisation,
Kläranlage und Gewässer zu entlasten. Wer also die Befestigung der
Freiflächen seines Grundstücks erwägt, sollte sich vor ab mit dem
Thema "Nutzungsmöglichkeiten
des Regenwassers" auseinandersetzen. Der
umfangreiche
Praxisratgeber des
Bayerischen Landesamtes für Umwelt enthält hierzu anschauliche
Beispiele und zahlreiche Tipps zur Planung und Verwirklichung von
Entsiegelungs- und Versickerungsmaßnahmen auf Grundstücken und gibt
Hinweise zu rechtlichen Aspekten und zu beachtenden Randbedingungen.
Letztendlich ist die Regenwasserversickerung auch eine Möglichkeit,
bei der sog. "Gesplitteten
Abwassergebühr" bares Geld zu sparen, denn alle befestigten
Flächen, welche versickern, werden nicht zur Gebühr herangezogen.
Neben der genannten Möglichkeit der Regenwasserbewirtschaftung eignet sich Regenwasser auch für vielfältige Nutzungen in Haushalt, Garten, Industrie und Gewerbe.
Zur Deckung des täglichen Wasserbedarfs im Haushalt wird beispielsweise nur rund die Hälfte des Wassers unbedingt in Trinkwasserqualität benötigt. Zum Garten gießen, zum Putzen und für die Toilettenspülung kann ohne weiteres sauberes Regenwasser verwendet werden,
welches mittels einer Zisterne gesammelt wurde. Wer sich mit der
Anschaffung einer Regenwasserzisterne beschäftigt, ist zunächst mit
der Frage konfrontiert, welches Speichervolumen diese haben müsste;
hierbei hilft folgende
Berechnungshilfe.
Weitere Informationen unter "Nutzungsmöglichkeiten
des Regenwassers".
Link:
Mobilfunk,
Handys und Elektrosmog
Auch in unserem Gemeindebereich flackert
hin und wieder eine Diskussion über die Themen "Mobilfunk",
"Handy", "Elektrosmog", usw. auf. In den Medien tauchen
immer wieder Meldungen auf wie z.B. "... Proteste der Eltern gegen
Mobilfunkmast neben der Schule ...", "... Handystrahlung doch
gesundheitsgefährdend ? ..." "... Hinweise entdeckt, dass
elektromagnetische Felder stark genug sind, um das Erbgut zu schädigen
?...".
Wir als Kommune möchten hiermit zu
einer Versachlichung dieser teilweise sehr emotional geführten Diskussionen
beitragen und zur Information zwei Veröffentlichungen anbieten, welche
versuchen, die Grundlagen der diskutierten Themen auf dem aktuellen Stand von
Forschung und Technik anschaulich und auch für den Laien verständlich darzustellen:
Handy
und Mobilfunk
vom Bayerischen Landesamt für Umweltschutz (LfU), Augsburg
Beratungsangebote vor Ort: Vorträge in
Stegaurach zum Thema "Energie"
In der Gemeinde
Stegaurach werden in regelmäßigen Abständen z.B. durch die örtliche
Agenda 21, der Klimaallianz Bamberg und der Klima- und
Energieagentur Bamberg interessante und kostenlose
Informationsveranstaltungen abgehalten. Die Referenten stehen
qualifizierten Fachleuten zur Verfügung, die auch jederzeit Fragen
der Zuhörer beantworten. Außerdem wird umfangreiches
Informationsmaterial zur kostenlosen Mitnahme bereitgehalten.
Folgende bereits abgehaltene
interessante Vorträge können Sie als pdf-Datei herunterladen:
Beratungsangebote vor
Ort: Energieberatungstermine der
Stadt und des Landkreises Bamberg
Seit 2009 wird von der Stadt Bamberg und dem
Landkreis Bamberg im Rahmen der Klimaallianz eine
gemeinsame Energieberatung durchgeführt. Die
aktuellen Termine
sind im Beratungskalender 2012 zusammengefasst,
dem die jeweiligen Termine entnommen werden können.
Durchgeführt wird diese ca. 45-minütige Beratung von
dem Energieberaterverein Oberfranken e.V. bzw. der
Energieagentur Oberfranken, deren Mitglieder sich
auf eine professionelle, aber produktneutrale
Beratung spezialisiert haben. Die Interessenten
erhalten wertvolle Informationen und Tipps rund um
die energetischen Aspekte des Bauens und Sanierens,
zum neuen Energieausweis, Solarthermie und
Photovoltaik, Heizungssysteme, Fördermöglichkeiten
und vieles mehr...
Jeweils mittwochs findet zwischen 12:00 und 17:15
Uhr eine kostenlose Beratung zur energetischen
Gebäudesanierung statt.
Im wöchentlichen Wechsel erfolgt die Beratung dann
in den Räumen des Landratsamtes Bamberg in der
Ludwigstraße 23 bzw. im Umweltamt der Stadt Bamberg
in der Mußstraße 28.
Eine telefonische Anmeldung wird erbeten unter der
87-1709 (Stadt Bamberg) oder 85-522 (Landratsamt
Bamberg).