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Informationen - Projekte: Altenhilfekonzept "Miteinander älter werden in Stegaurach" |
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Die Zahl der älteren Menschen – und damit auch die Zahl
derjenigen, die aufgrund altersbedingter Probleme Unterstützung oder Hilfe benötigen
– wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Ändern werden sich auch die
vorhandenen Familienstrukturen. So nimmt die Zahl der kinderlosen und
alleinstehenden Menschen weiterhin zu. Heute ist daher bereits absehbar, dass
das innerhalb von intakten Familien vorzufindende Hilfepotential künftig noch
mehr abnehmen wird. Die Einbindung in erweiterte soziale Netzwerke, z.B.
Freundes- und Bekanntenkreis, Nachbarschaft, Vereine, Angebote von ambulanten
Diensten, usw. wird somit immer wichtiger. Unter dem Motto "Miteinander älter werden in Stegaurach" hat Anfang März 2006 ein Arbeitskreis (AK) für ein gleichnamiges Altenhilfekonzept in Stegaurach seine Arbeit aufgenommen. Das Modell-Projekt wird von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung (AfA) durchgeführt und vom Bayerischen Sozialministerium finanziell gefördert.
Das
Stegauracher Projekt ist Bestandteil eines staatlich geförderten "Projekts
zur Entwicklung von Altenhilfekonzepten für kleinere Gemeinden bis 8.000
Einwohner".
Die teilnehmenden Kommunen sind: Dabei geht es nicht nur um eine Analyse der heutigen Situation, sondern vor allem um die Frage, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich auch die künftigen Generationen in der Gemeinde wohl fühlen. Die Lebenssituation alter Menschen am Ort nachhaltig zu verbessern ist notwendig weil immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter erreichen. Eine hohe Lebensqualität im Alter ist auch ein wichtiger Faktor für das soziale und wirtschaftliche Wohlergehen einer Gemeinde. Motor des Projekts ist ein Arbeitskreis aus Stegauracher Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich oder beruflich um das Wohlergehen alter Menschen kümmern. In der ersten Sitzung wurden eine ganze Reihe von Pluspunkten genannt, unter anderem das Seniorenzentrum und die von ehrenamtlichen Helfern organisierten Veranstaltungen für Senioren. Es wurde aber auch kritisch Bilanz gezogen. Der Anteil barrierefreier Wohnungen ist zu niedrig und ältere Bürger ohne Auto sind in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Festgestellt wurde auch, dass das Thema Alter und Vorsorge von vielen Menschen verdrängt wird. Um
genauer zu erfahren welche Themen den älteren Bürgerinnen und Bürgern am
Herzen liegen und um die Rahmenbedingungen für zukünftige Angebote an
ältere Menschen in Stegaurach festlegen zu können, hat sich der AK
entschieden, eine Meinungsumfrage zu starten. So wurde Mitte März 2006 an alle über 60-jährigen
Gemeindebürger von Stegaurach ein Fragebogen
( Im weiteren Verlauf wird der Arbeitskreis dann anhand des Abschlussberichts konkrete Lösungen für die erkannten Probleme entwickeln. Für interessierte Bürger sind die Protokolle der einzelnen Sitzungen des AK im Rathaus erhältlich bzw. werden auch unten stehend zum Download bereit gestellt. Für Fragen stehen Ihnen Herr Volker PFLAUM in der Gemeindeverwaltung (Telefon 0951/99222-30) oder Frau WENNG und Herr BRAUN von der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung -AfA- (Telefon 089/89623044) zur Verfügung. Was bisher geschah:
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Letztes Update: 27.05.2008 |
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